
"Unsere Nation sollte sich zum Ziel setzen, noch vor Ende dieses Jahrzehnts einen Menschen zum Mond und wieder heil zur Erde zurückzubringen!" Mit diesen Worten gab Präsident John F. Kennedy am 25. Mai 1961 in einer Rede vor dem amerikanischen Kongress offiziell den Startschuss zum bis dahin größten Raumfahrtprojekt der USA.

Apollo machte ein aus drei Komponenten aufgebautes Raumfahrzeug erforderlich. Die Kommandokapsel für eine Drei-Mann-Besatzung, die Versorgungseinheit mit Antriebseinrichtungen sowie Sauerstoff und Treibstoff und die Mondfähre, bestehend aus Landestufe und Startstufe. Die Besatzungen wurden mit der von Wernher von Braun und seinem deutschen Raketen Team entwickelten Saturn V Rakete in Richtung Mond befördert.
Die Saturn V war mit einer Startmasse von 4890 Tonnen und einer Höhe von 111 Metern die größte jemals gebaute Rakete.

Das Apollo Programm bestand aus einigen unbemannten Testflügen, den 11 bemannten Raumflügen zwischen Oktober 1968 und Dezember 1972 sowie dem Apollo Sojus Test Projekt im Juli 1975. Es gab sechs Apollo Missionen, die auf dem Mond gelandet sind, und insgesamt 12 Menschen haben den Mond betreten.