
Wernher Magnus Maximilian von Braun wurde am 23. März 1912 in Wirsitz, Westpreußen geboren. Mit 13 Jahren bekam er von seiner Mutter, Freifrau Emmy von Braun, ein Fernrohr geschenkt. Beim Betrachten des Mondes stellte er sich die Frage, wie man wohl dahin gelangen könnte.

Die eigentliche Geschichte der Raumfahrt begann erst, so traurig es auch klingen mag, im 2. Weltkrieg. In Peenemünde wurde eine Rakete mit flüssigem Treibstoff unter dem leitenden Ingenieur Wernher von Braun entwickelt. Das Ergebnis war die V2-Rakete.

Nach Kriegsende ergaben sich Wernher von Braun und etwa 300 Ingenieure den Amerikanern. In den USA sollten sie die Raketenentwicklung weiter führen.
Später wurden die deutschen Forscher sogar eingebürgert.

Wernher von Braun wurde am 1. Juli 1960 Direktor des Marshall Space Flight Centers in Hunstville, Alabama bei der damals neu gegründeten Raumfahrtbehörde NASA.

Unter seiner Federführung wurde die Saturn V-Trägerrakete entwickelt, mit deren Einsatz die Apollo Missionen zum Mond geflogen sind. Damit hatte es von Braun geschafft, seine Vision von einem bemannten Flug zum Mond zu realisieren. Er wurde seitdem als der „Vater der Mondrakete“ bezeichnet.

Wernher von Braun starb an Krebs im Alter von nur 65 Jahren am 16. Juni 1977.
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