
Die Vision der Erforschung des Weltraums erfordert die Rückkehr des Menschen zum Mond bis zum Ende des nächsten Jahrzehnts, um den Weg zu ebnen für eventuelle Reisen zum Mars und darüber hinaus. Präsident George Bush gab im Januar 2004 eine neue Richtung für das amerikanische Raumfahrtprogramm bekannt, die der NASA einen neuen Fokus und klare Ziele für die Zukunft gibt. "Wir wissen nicht, wo diese Reise enden wird", sagte der Präsident, "aber wir wissen heute eines: der Mensch nimmt Kurs in Richtung Kosmos." Nach der Fertigstellung der Internationalen Raumstation und der Außerdienststellung der Shuttle Flotte im Jahre 2010 erfordert diese Vision, dass Menschen und Roboter als Forscher auf den Reisen zu anderen Welten zusammenarbeiten. Im Rahmen des NASA Constellation Programms wird bereits intensiv an der
nächsten Generation von bemannten Raumfahrzeugen gearbeitet. Die Ares I und Ares V Trägersysteme stellen die Schubkraft zur Verfügung, während die Orion-Raumkapsel (CEV = Crew Exploration Vehicle) das Zuhause der nächsten Generation von Astronauten im All sein wird. Für Ares und Orion werden die besten Elemente aus den Programmen Apollo und Shuttle übernommen, um daraus sichere und zuverlässige Systeme zu entwickeln.

Das Trägersystem für Besatzungen wird Ares I heißen und das für Nutzlasten Ares V. Die Bezeichnungen "I" und "V" huldigen den Saturn I und Saturn V Raketen des Apollo-Programms, die die ersten großen US-Raumfahrzeuge waren, die speziell für den bemannten Raumflug entwickelt wurden.